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  • Ist es Gott egal, was in meiner Heimat Syrien passiert?

    #RaumfürFragen.  Mein Religionsunterricht.

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Frage der Woche Archiv

  • Bin ich mehr als die Summe meiner Likes? 

    „Ich bin die Summe meiner Ichs“ (Josefine, 34, Lehrerin)

    „Es hat etwas an Wahrheit z.b. zeigen die Likes in sozialen Medien die Beliebtheit. Somit hat man zum Beispiel mehr Freunde und einen höheren Rang.“ (Victoria, 17, Schülerin)

    „Ja! Ich bin mehr als die Summe meiner Likes! Likes sind nicht mehr als eine Zahl die im Internet steht. Sie haben nichts mit der Realität zu tun. Man kann sich ja nichts davon kaufen oder sonstiges.“ (Florian, 18, Schüler)

    „Da ich in diesen Social Media nicht „unterwegs“ bin habe ich auch keine „Likes“. Hätte ich welche: Ich wäre nicht meine „Likes“ sondern ich als Individuum wäre alles, was mich ausmacht.“ (keine Angaben)

    „Definitiv JA!“ (keine Angaben)

    „Ja natürlich und irgendwann kommt der Moment da merkt man, dass das gar nicht wichtig ist!“ (Grit, 39, Lehrerin)

    „Ja! Leider definieren sich viele junge Menschen über Likes . Ich bin der Meinung, dass Zahlen nichts über einen selbst aussagen. Schulnoten definieren auch nicht dein Wissen Likes nicht deine Beliebtheit oder den Wert. Man sollte sich selbst lieben und nicht auf das „gefällt mir“ von anderen hoffen, um wertgeschätzt zu werden.“ (18, Auszubildende)

    „Ja, denn man lebt nicht nur in der Social Media Welt. Hinter jedem Account, Abonnenten und Like steckt ein Mensch mit allen seinen Gefühlen und Gedanken.“ (Lisa, 18)

    „Für manche Menschen ist soetwas extrem wichtig wie die anderen einen „bewerten“ Ich finde, dass man mehr ist als die Summe der Likes. Weil man ja auch nicht sein ganzes Leben veröffentlicht und bewerten lässt.“ (Anna)

    „Ja, die Summe von Likes sagt nichts über einen Menschen. Falls man wenig Likes hat heißt es nicht dass man nichts ist. Aber wenn man viele Likes hat sollte man nicht übermütig sein.“ (Emithan, Schüler*in)

    „Ja, schließlich kann jemand mit vielen Likes ein schlechter Mensch sein.“ (Aygün, Schüler*in)

    „Die Anzahl deiner Likes hat nichts mit deinem Wert zu tun. Ich bin immer noch dieselbe Person, ob ich 1000 Likes habe oder Null.“ (Kadir, Schüler*in)

    „Fast jede Person lässt sich von den Likes beeinflussen. Man sieht sich selber so, wie die Menschen auf diversen Internetseiten… uns sehen. Wir lassen uns blenden, denken, dass diese likes unser Leben ausmachen. Je mehr likes desto besser fühlt man sich und, das Selbstvertrauen steigt. Genauso ist es, wenn man wenig likes hat, dann sinkt das Selbstwertgefühl. Meiner Meinung nach, ist dies kompletter Schwachsinn. Niemals würde ich mich von der Meinung anderer beeinflussen lassen und genauso sollten es andere auch sehen.“ (Medina, 16)

    „Ich denke Likes sind eine Zustimmung, die man im Alltag sonst nicht mehr bekommt. Denn wer verteilt heute noch wirklich ehrlich gemeinte Komplimente? Wenige. Vielleicht sollte man das tun?! Vielen sind die Noten in der Schule halbwegs egal weshalb ihnen Likes noch "egaler" sein sollten, da sie viel subjektiver als Noten sind. Viele definieren sich nicht über Noten in der Schule. Warum sollten sie sich dann über Likes definieren? Und selbst wenn manche andere Menschen über Likes definieren, Gott tut es nicht. Er liebt alle wie sie sind und für ihn ist jeder Mensch einzigartig.“ (16, Schülerin)

  • Ist es Gott egal, wen ich liebe? 

    „Ich glaube schon, dass es Gott egal ist wen(n) wir lieben, solange es niemandem schadet. Wenn wir glücklich sind schätze ich, dass er es genauso ist. Sollte die Beziehung jedoch anfangen einander zu schaden und diese immer nur Leid zufügt, dann würde Gott wollen, dass diese beendet wird.“ (Noe, 19, Schülerin)

    „Ja, Gott ist bunt“ (Josefine, 34, Lehrerin)

    „Gott erschuf alle Menschen nach seinem Ebenbild, wodurch alle Menschen „perfekt“ sind. Das bedeutet, dass Gott nicht vorgibt, wen wir zu lieben haben. Somit dürfen wir lieben, wen wir wollen. Aber es ist ihm auch nicht egal, da er sich den Menschen zuwendet.“ (Keine Angabe, 27, Lehrerin)

    „Gott hat Mann und Frau erschaffen damit klar ist, wie man unseren Fortbestand sichern kann. Demnach sollten sich nur Mann und Frau lieben, aber meiner Meinung nach ist es Gott egal was man liebt, Hauptsache man ist glücklich und zufrieden mit der Entscheidung im Leben.“ (Lukas, 18, Schüler)

    „Mir wurde seit klein auf beigebracht, dass alles im Leben schon für einen entschieden ist. Das der Todestag schon fest steht, dass es schon entschieden sei mit wem man den Rest seines Lebens verbringt, dass jede Entscheidung und jede Konsequenz schon von Gott bei der Geburt entschieden sein. Deswegen bin Ich der Meinung, dass es Gott egal sei, denn er hat habe es schon vor langer Zeit für einen entschieden.“ (Eduard, 18, Schüler)

    „Ich finde, dass jeder lieben soll, wen er möchte. Trotzdem hört man immer wieder, dass Homosexualität in einigen Ländern strafbar ist, auch hier in Deutschland sind die Leute immer noch nicht tolerant genug. Hier geht es weniger darum, was Gott sagt, als die veraltete Einstellung der (vor allem älteren) Generation.“ (Keine Angabe, 19)

    „Solange Gott mich so liebt wie ich bin, sehe ich keinen Grund dafür, dass es ihn/sie interessiert ob ich Weibliche o. Männliche (o. diverses) liebe.“ (Annabell, 19)

    „Gott ist es egal wen ich liebe. Ihm ist es wichtig dass ich jemanden liebe und selbst geliebt werde, so wie ich bin. Man sollte sich nicht verändern, damit andere einen lieben.“ (Keine Angabe, 20)

    „Gott freut sich, wenn Menschen sich gegenseitig lieben! Echte Liebesbeziehungen sind etwas Wertvolles und Besonderes! Insofern ist es Gott nicht egal, wen ich liebe, sondern Gott freut sich, dass ich liebe.“ (Kirsten, 49, Lehrerin)

    „Auf jeden Fall! Gott ist es nur wichtig, dass ich liebe und dass ich geliebt werde.“ (Nicol)

    „Natürlich. Gott hat den Menschen geschaffen und hätte er/sie ihn so gemacht, wenn er/sie das nicht richtig findet, wen man liebt?“ (Grit, 39, Lehrerin)

    „Ja, Hauptsache ich bin glücklich.“ (Keine Angabe)

    „Gott ist es nicht egal; er liebt mit mir mit. Egal, wen. Caritas abundat.“ (Keine Angabe)

    „Na klar! Er liebt doch auch alle; lieben zu können ist etwas zutiefst gottgleiches, um nicht zu sagen „Göttliches“ in uns! (-> Stichwort Gottesebenbildlichkeit) Wichtig ist, dass wir lieben können!“ (Keine Angabe, 40, Lehrer)

  • Finde ich Antworten auch abseits von Google? 

    „Natürlich. In mir, in anderen, im Gespräch und in der Interaktion Lebewesen, in der Natur, in der Stille.“ (Josefine, 34, Lehrerin)

    „Meine Antwort wäre ja, da man auch die Gotteshäuser besuchen kann. Außerdem kann man auch Google nicht immer die Antworten finden, da man nicht weiß, ob die Quelle vertrauenswürdig ist.“ (Binyamin, 18)

    „Nein, denn es gibt auch Bücher, wodurch man sich informieren kann. Es wurden (gäbe?)auch dafür Bibliothek(en), um an Bücher zu gelangen die man nicht so einfach in der Buchhandlung bekommt. Vor allem kann jeder im Internet etwas dazu schreiben, wie z.B. bei Wikipedia die nicht unbedingt stimmen müssen.“ (Leane, 16, Schülerin)

    „Ich finde, dass Google eine Suchmaschine ist, die wir nutzen um für viele Fragen des Alltags eine Lösung zu finden. Es gibt allerdings auch Fragen, auf die man bei Google keine Antwort findet. Diese können zum Beispiel mit dem Glauben oder seiner Persönlichkeit zusammenhängen, da es in der Religion keine wahre und keine falsche Ansicht gibt . Es ist die persönliche Auseinandersetzung mit sich selbst, unabhängig von den vorgeschlagenen Ergebnissen einer Suchmaschine.“ (Justin, 18, Schüler)

    „Ich finde Antworten auch abseits von Google, denn es gibt viele Möglichkeiten Antworten zu finden wie z.B. in Büchern. Ich denke, dass die Antworten in Büchern verlässlicher sind, denn dort steht kein Quatsch wie z.B. auf Google, wo jeder was rein schreiben könnte auch etwas was gar nicht stimmt. Von Verwandten, Freunden oder Bekannten kriegt man auf vieles eine Antwort.“ (Cecilia, 17, Schülerin)

    „Ich habe diese Frage gewählt, weil sie am besten zeigt wie unsere heutige Gesellschaft aufgebaut ist. Die Menschen wollen keine Erfahrungen mehr sammeln oder Sachen selber herausfinden. Sie geben es lieber im Internet ein z.b. bei Google ohne zu wissen, ob überhaupt das, was dain steht der Wahrheit entspricht, weil vieles im Internet nicht der Wahrheit entspricht und Fake ist.“ (Mehmet, Schüler)

    „Natürlich findest du auch Antworten abseits von Google, doch musst du dich fragen, welche Antworten du finden willst. Man findet in jeder erdenklichen, alltäglichen Lebenssituation Antworten z.B. auf der Arbeit, in der Schule, im nahen Umfeld, Büchern aber auch Religion. Bei der Suche muss man jedoch immer genaueren Sinn eines Themas hinterfragen, wie z.b. das Fasten in den Religionen. Fragen wie: Was bringt mir das? Was kann ich daraus ziehen? Warum? Wofür?“ (Florian D., 17, Schüler)

    „Absolut – im Austausch mit Menschen, in byzantinischen Gottesdiensten, auf Reisen, in spiritueller Literatur, in der Meditation und in verschiedensten Literaturformen.“ (Keine Angabe)

    „Ja, so wie Menschen schon immer Antworten finden, nämlich indem sie ihren Verstand gebrauchen und/oder auf das Wissen der Gemeinschaft zurückgreifen können.“ (Grit, 39, Lehrerin)

    „Ja, man kann sein Wissen auch mit Büchern erweitern. Ebenso kann man auch andere Menschen fragen, ob sie was zu dem Thema wissen oder Fragen beantworten können.“ (Aileen, 17, Schülerin)

    „Ja, Antworten auf meine Fragen finde ich in den Büchern oder bei meinen Familienangehörigen. Z.B. ich frage etwas meine Mutter und meine Mutter weiß es von ihrer Mutter. Es sind oft Erfahrungswerte und Lektionen im Leben, die uns Fragen beantworten können. Viele Erfahrungen bezogen auf eine Frage kann ich auch selber durchleben und durchdenken um eine Antwort zu bekommen.“ (Jessica, 20, Auszubildende)

    „Ja, ich finde Antworten auch außerhalb von Google. Es passieren sehr viele Dinge im Leben, die einem helfen können. Man sollte seine persönlichen Gefühle nicht mit Google teilen, da es eine Maschine ist. Man muss mit Vertrauens Personen darüber reden, da diese wahrscheinlich selber schon einmal in dieser Situation waren.“ (Justin)

    „Das Internet ist eine vieler Möglichkeiten Fakten und Antworten zu finden um sein Wissen (über die Welt) zu erweitern. Aber was mindestens genauso wichtig ist, ist zu wissen, wer man selbst ist und was einem selbst wichtig ist. Um dies zu wissen, muss man Erfahrungen sammeln und mit anderen Menschen ins Gespräch kommen (das fehlt mir heute am meisten). Mir persönlich hilft auch besonders mein Glaube dabei.“ (16, Schülerin)

  • Warum ist Gott immer männlich? 

    „Ist er nicht!“ (Josefine, 34, Lehrerin)

    „Ist sie doch gar nicht! ;-)“ (Keine Angabe, 40, Lehrerin)

    „Ist „er“ doch gar nicht. Dazu kenne ich mich aber leider nicht gut genug in Exegese aus.“ (Keine Angaben)

    „Ist sie das? ;-)“ (Grit, 39, Lehrerin)

    „Es gibt ja weibliche Gottesnamen in der Bibel, im Koran (?) gibt es auch Namen, die in die Kategorie divers fallen?“ (Britta, 50, Lehrerin)

    „Für mich ist Gott weder männlich noch weiblich. Gott ist ein Gefühl, eine Lebenseinstellung und Hoffnung. Zudem bin ich der Meinung, dass die für alle Religionen gilt.“ (Lisa, 22)

    „Ich denke, dass Gott immer als männlich dargestellt wird, weil die Welt früher eine Männer-Welt war, bzw. heute noch teilweise ist. Männer haben den Ton in der Geschichte angegeben, die Bibel und ihr Ursprung entstammen (? unleserlich) einem Mann, deshalb ist Gott, weil er das Sagen hat auch ein Mann. Im Zeitalter der Gleichbehandlung wird Gott zur Mann-Frau, das zeigt, dass das das Geschlecht Gottes abhängig von der Geschichte des Menschen ist.“ (Keine Angabe)

    „Meiner Meinung nach ist es Frauen- verächtlich. Jeder redet von Gleichberechtigung doch in der heutigen Welt gibt es so etwas kaum. Gott könnte genauso gut als Frau dargestellt werden und nicht Gott sondern Göttin heißen.“ (Saskia, 21, Auszubildende)

    „Viele sehen Gott als eine männliche Gestalt an. Ich denke allerdings, dass Gott weder männlich noch weiblich ist. Für mich ist Gott eine Hand die auf den Wolken sitzt. Diese Hand symbolisiert, dass sie uns Kraft schenkt.“ (Keine Angabe, 18)

    „Das finde ich eine sehr gute Frage, die ich leider auch nicht verstehe. Ich denke, dass es mit der früheren Zeit zu tun hat, wo die Männer diejenigen waren, die stark waren und die Familie ernährt haben und auch diejenigen waren, die die Männerrechte hatten. Männer= Stark, mächtig.“ (Laura-Jean B., 22, Berufsschule)

    „Ich finde, dass es keine göttlichen Eigenschaften gibt, die es rechtfertigen, dass Gott ein Mann ist. Trotzdem redet man von "Vater" und "der Herr". Die Anschauung ist meines Erachtens veraltet und gehört überholt.“ (Lisa, 40)

    „Ich denke, dass Gott nur immer männlich ist, weil früher der Mann mit mehr Respekt angesehen wurde als die Frau und deshalb ist Gott männlich. Außerdem heißt es auch der Heilige Geist, also assoziiert man mit Gott automatisch ein männliches Wesen. In der heutigen Zeit würde ich sagen, dass Gott nicht männlich ist, denn er ist so, wie man ihn sieht.“ (Amelie, 15, Schülerin)

    „In vielen Bildern und Geschichten stellt man sich Gott als männlich vor, bzw. oft als einen älteren Mann mit weißen Haaren und Bart. Ich denke, dass es daran liegt, dass in der Bibel oft steht: ,,Mein Herr!!“ wenn Menschen Gott anbeten und automatisch der Gott als männlich dargestellt wird.“ (Treza, 16, Schüler)

    „Ich denke, Gott ist in den Vorstellungen immer männlich, da früher Männer stärker, mächtiger, und dadurch höher angesehen waren als Frauen und da Gott genau das ist (also stark, mächtig usw. ….) dachte man automatisch, dass er ein Mann ist. Aber da Frauen und Männer heutzutage ziemlich gleichgestellt sind sollte Gott vielleicht divers sein, aber zur Verteidigung der Männer gibt es ja auch mächtige Frauen z.B. Mutter Natur, also wenn Gott divers ist, sollte Mutter Natur das z.b.! auch oder allgemein müssten alle wichtigen Personen divers sein damit kein Geschlecht bevorzugt wird und es für alle fair ist.“ (Lena, 14, Schülerin)

    „Gott hat kein Geschlecht. Es ist kein Mensch oder Tier es hat kein Geschlecht.“ (Dary, 20)

    „Gott ist nicht männlich, weiblich oder divers. Gott hat kein Geschlecht oder eine sexuelle Orientierung. In den neuen Medien wird er als weiser alter Mann mit weißem Bart dargestellt weil jemand irgendwann angefangen hat. Außerdem sollte ein Moslem Gott sich nicht so vorstellen.“ (Apache, 16)

    „Ist er nicht. Die Ehe als Mann und Frau spiegelt Gott am ehesten wieder. Er ist eine Ergänzung von beidem und noch viel mehr. Er ist Tröster und Mutmacher, er ist Kämpfer und Versorger. Ich denke er wird männlich „betitelt“, weil der Mann zu biblischen Zeiten mehr zu sagen hatte und da wäre es unvorstellbar, dass es sich um eine Frau handeln könnte. Dabei passt Gott in keine der beiden Schubladen!“ (Sarah, 27)

    „Gott kann allgemein gar kein Geschlecht haben, da er nicht sichtbar wie wir oder andere Lebewesen ist. Gott ein Geschlecht zuzuweisen, das wäre wie zu sagen: alle Gedanke, Gefühle oder Schmerze sind männlich. Allerdings ist Gott natürlich viel mehr als das alles zusammen.“ (16, Schülerin)

    „Es weiß keiner! “ (keine Angaben)

  • Wie kann Gott Menschen lieben und sie an Krebs sterben lassen? 

    „Wo Liebe ist, da ist auch Leid.“ (Josefine, 34, Lehrerin)

    „In meiner Religion hat jeder Mensch seine eigene Prüfung die er bestehen sollte. Krebs ist einen Krankheit, die man von Gott bekommt. Durch die Krankheit kann der Mensch zur Furcht finden und sich an Gott wenden.“ (Aleyna, 17, Schülerin)

    „Der Mensch weiß manchmal nicht das zu schätzen was für ihn als selbstverständlich gilt. Er denkt er könnte sich alles erlauben, die Religion und der Glaube zu Gott werden vernachlässigt, mit so einem Schicksalsschlag wie Krebs bekennen sich die Menschen meist wieder zu Gott und dem Glauben. Es kann eine Art Lektion sein.“ (Ramadan S., 16, Schüler)

    „Krebs ist am Ende eine Krankheit was mit Gott nicht viel zu tun hat. Wir sind am Ende auch Menschen und alle Menschen werden sterben ob mit Krebs oder anders ist ja egal.“ (Adnan, 18, Schüler)

    „Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Gott „lässt“ nicht sterben. Menschen sterben , zum einen gleich im Mutterleib oder kurz nach der Geburt, bei Unfällen, an Altersschwäche und eben durch Krankheit. Wir haben von Gott die Möglichkeit mitbekommen mit unserem Intellekt Stück für Stück Mittel gegen den einen oder anderen unzeitigen Tod zu finden. Ist das nicht schon toll, was wir alles geschafft haben?!“ (Keine Angabe, 40, Lehrerin)

    „Was ist das Sterben? Was ist der Tod? Was stirbt? Gibt es den „Tod“ überhaupt?“ (Keine Angabe)

    „Frage: Ist der Tod bei den Strapazen von Krebserkrankungen und Folgen nicht auch eine Erlösung?“ (Keine Angaben)

    „Das ist eine der wichtigsten Fragen der Religion.“ (Grit, 39, Lehrerin)

    „Da man für Krankheiten, die bis zum Tod enden können, nichts tun kann oder auch keine Behandlungen anschlagen, kann auch Gott, wenn es ihn überhaupt geben sollte, nichts dagegen tun. Es ist dann eher Pech das es einen Menschen trifft und man kann nur hoffen, dass die Behandlungen helfen. Jeder ist für sein Glück verantwortlich und auch diese Menschen müssen das Beste daraus machen.“ (Keine Angabe, 18)

    „Die Krankheit (Krebs) lässt den Menshen Schmerzen erleiden. Wieso sollte Gott dann nicht wollen das die Person leidet. Wir können Gottes Handeln nicht erfassen. Es ist außerhalb unserer Vorstellungskraft. Andererseits kann man sagen es ist Schicksal.“ (Enida)

    „Ich denke das Gott nicht mehr möchte das diese Person leidet durch ihre Krankheit und lässt sie sterben um glücklicher zu sein.“ (Dilara)

    „Gott liebt uns und rettet uns durch den Tot, weil ansonsten viel zu vielen Menschen auf der Erde wären es gibt einfach nicht genug Platz für alle. Man muss einfach glauben das er das richtige macht, weil er macht es !“ (14)

    „Wer sagt denn, dass Gott die Möglichkeit hätte es zu verhindern? “ (Anja, 45, Lehrerin)

    „Gott hat uns Menschen die Freiheit geschenkt - mit allen Konsequenzen. Aber er greift ein, wo wir ihn lassen. Als mit-leidender Gott ist er ganz nah bei uns. Seine Liebe zeigt sich in uns und in den Menschen die uns umgeben. Dadurch können wir auch mit einer solchen Krankheit Frieden finden und vielleicht sogar zu neuer Lebensfreude kommen.“ (Matthias, 29, Lehrer/Schreiner)

    „Gott liebt den Menschen, sein größtes Geschenk an uns ist ihre Liebe und die damit verbundene Freiheit. Krebs ist ein Schicksalsschlag, eine Krankheit, sie ist kein ausdruck seiner Beziehung zu uns. Erkrankungen sind Teil unserer Welt unseres Lebens, das wir selbständig leben. Gott steht und bei - wie eine Mutter -, aber sie greift nicht ein - genau wie eine Mutter oder ein Vater.“ (Julia, 28, Lehrerin)

    „Ich denke, dass Gottes Liebe nicht im Widerspruch steht zu Krankheit und Tod. Gottes Liebe ist immer präsent, fängt uns immer auf. Grade wenn wir krank sind oder sterben, gibt es für uns evtl. zu erfahren und zu lernen, das von Gottes Liebe durchdrungen und begründet ist. Wir gehen nach dem Tod sowieso zu Gott – und auch die Trauernden werden in Liebe getragen.“ (Angela B., 60, Dozentin Religionsunterricht)

    „Das Leben ist nicht perfekt. Man kann das Leben anderer Menschen nicht kontrollieren, auch nicht den Krebs. Das liegt nun mal in der Natur, dagegen kann man nichts machen. Es liegt nicht in Gottes Hand, ob Menschen sterben.“ (Franka, 15)

    „Ich finde das hat nichts mit Gott zu tun, sondern es hat etwas mit Schicksal zu tun, was mit jemandem passiert.“ (Ilja, 16, Schüler)

    „Ich denke das das Leben eine Prüfung ist und das jeder Mensch auf irgendeine Weise geprüft wird. Manchmal kommt so eine schlimme Krankheit einfach so aber manchmal sind die Menschen auch selbst für die Krankheit verantwortlich zum Beispiel, wenn sie rauchen oder ins Sonnenstudio gehen.“ (Monika, 16, Schülerin)

    „Jeder Mensch stirbt irgendwann, ob früher oder später. Gott hat für jede Person einen Plan. Nur weil eine Person an einer Krankheit stirbt, heißt es nicht, dass ihm die Person egal ist. Gott weiß genau, was er tut, er lässt eine Person nicht aus Langeweile an Krebs sterben, er hat für alles eine Erklärung die nur er selbst weiß. Ebenfalls heißt es nicht, dass Gott eine Person früher sterben lässt, weil er sie bei sich haben will und eine andere später sterben lässt weil er keine Lust auf sie hat.“ (Lucy K., 14, Schülerin)

    „Ich glaube, trotz dass viele Menschen an Krebs oder ähnlichem sterben, hat Gott uns alle gleich lieb. Nur kann er nicht überall auf der Welt gleichzeitig sein, um die Menschen zu retten. Dafür gibt es viel zu viele Leute, die schwer erkrankt sind. Aber man darf nie die Hoffnung aufgeben, da Gott vielleicht im letzten Moment doch noch kommt und ein Wunder geschehen lässt.“ (Leon, 14)

    „Es gibt auf diese Frage keine Antwort, die nicht irgendwie auch weh tut oder noch weitere Fragen aufwirft. Alles führt zur Frage: kann man Gott trotz des Leides noch vertrauen? In Jesus hat Gott selbst Leid erlebt. Und auch, dass seine Liebe Leid und Tod überlebt. So will er uns Vertrauen möglich machen - trotz allem.“ (Klaus Schüle, 49, Lehrer)

    „Ich glaube Gott liebt alle Menschen, weswegen er uns auch die Freiheit geschenkt hat, nach unserem Sinn zu handeln. Dieses Handeln kann natürlich auch gesundheitsschädlich sein oder uns von Gott entfernen. Doch trotzdem liebt er uns weiter. Und diese Liebe hört in Krankheit nicht auf. Manchmal erfährt man sie dort sogar stärker als zuvor. Und wenn der Tod dann doch kommt, darf man nie vergessen, dass Gott einem das Leben überhaupt erst geschenkt hat und, dass das Leben dann nicht zuende ist sondern ewig mit Gott vereint weitergeht.“ (16, Schülerin)

    „Es ist nicht Gottes Wille, das du leidest. Gott lässt uns entscheiden, ob wir uns zu ihm bekennen oder Sündigen. Die Folge von Sünde ist der Tod und dazu gehören auch Krankheiten. Gott wollte dies aber nicht. Der ursprüngliche Plan Gottes war, das wir mit ihm perfekt leben. Wir alle sind als Mangelwesen, Sünder geboren weil unsere Vorfahren Adam und Eva eine Sünde begangen sind. Er hat sie so sehr geliebt, dass er ihnen trotzdem eine Chance auf dieser Erde gegeben hat, wo es Leid und Schmerz gibt. Deswegen werden auch ihre Nachfahren nicht perfekt leben können. Es tut Gott weh, wenn es uns schlecht geht, aber wie gesagt er lässt uns entscheiden, weil er uns liebt.“ (keine Angaben)

    „Gott liebt den Menschen, sein größtes Geschenk an uns ist ihre Liebe und die damit verbundene Freiheit. Krebs ist ein Schicksalsschlag, eine Krankheit, sie ist kein ausdruck seiner Beziehung zu uns. Erkrankungen sind Teil unserer Welt unseres Lebens, das wir selbständig leben. Gott steht und bei - wie eine Mutter -, aber sie greift nicht ein - genau wie eine Mutter oder ein Vater.“ (Keine Angabe)

  • Was bringt es mir, wenn ich glaube? 

    „Wenn wir glauben haben wir etwas an dem wir uns festhalten können und dies kann uns Hoffnung schenken.“ (Celina)

    „Es ist eine Orientierung an die wir uns halten.“ (Dilara)

    „Alles!“ (Josefine, 34, Lehrerin)

    „Der Glaube kann dem Menschen auch einen Sinn fürs Leben zeigen.“ (Enser)

    „Der Glaube kann einem Hoffnung schenken. Aber er kann sie dann auch enttäuschen und dann ist der Mensch wohl traurig.“ (Gizem)

    „Es bringt mir gar nichts es gibt einfach nur irgendwelche Regeln du darfst dies und das nicht tun und dann muss man noch Kirchensteuern zahlen.“ (Keine Angabe, 18)

    „Der Glaube gibt Menschen in bestimmten Situationen Hoffnung und Sicherheit, wenn jemand über sie wacht und/oder ihre Liebsten beschützt. Der Glaube gibt ihnen neue Kraft und bringt gutes wenn einem Schlechtes widerfährt.“ (Celine, 17)

    „Nichts, denn ob ich nun glaube oder nicht das Leben entscheidet. Hab ich Glück, hab ich Pech hab ich Wissen oder nicht. Das Leben kommt so wie es ist da bringt es mir auch nichts an irgendwas oder irgendwen zu glauben!“ (Lea, 20)

    „Halt, Sicherheit, Zuflucht.“ (Keine Angabe)

    „Erfahrung. Erlebnis. Sowie Begegnung mit dem Göttlichen. Öffnung für Dinge, die ich nicht anfassen/sehen kann. Stabilitas. Resilienz.“ (Keine Angabe)

    „Absicherung. Zu glauben bedeutet, immer etwas zu haben, woran man sich festhalten kann. Selbst wenn man Gott aus dem Augen verliert und man an allem zweifelt, ist es der Glaube der einen doch manchmal vor dem Wahnsinn des Zweifelns rettet. Widersprüchlich und wahr zugleich. Und wenn der Tod kommt, dann hat man den Glauben als Garantie, falls doch nicht alles Dunkelheit ist.“ (Ines, 28, Psychologin)

    „Ich gewinne Zuversicht und bin nicht alleine. Ich kann immer noch auf etwas hoffen, auch wenn ich die Hoffnung schon aufgegeben habe. Ich kann dadurch stärker durch das Leben gehen.“ (Lena, 28, Lehrerin)

    „Glauben und wissen: Die Schöpfungsgeschichte in der Bibel ist das , was die Menschen damals wussten bzw. zu wissen glaubten. Was Menschen heute wissen, ist nur das, was wir heute zu wissen glauben. Ich persönlich weiß sehr wenig. Die Dinge, die im täglichen Leben funktionieren, meine Arbeit z.B. beherrsche ich ganz gut. Jedoch weiß ich fast nichts über das Ganze. Ich staune, rätsele, verzweifle.“ (Bernd, 54, Berufsschullehrer)

    „Wenn man jemanden, wie Gott, glaubt gibt es einem viel Kraft in schwierigen Situationen. Außerdem leistet er einem Beistand im Leben.“ (Timo, 27, Lagerlogistiker)

    „Es bringt mir nichts zu glauben, aber es kann helfen in gewissen Situationen, wenn einem kein anderer Ausweg mehr bleibt. Aber ansonsten bringt es aus meiner Sicht nichts, ich habe noch nie an einen Gott geglaubt und konnte bis jetzt ein uneingeschränktes Leben führen.“ (Lukas, 18, Schüler)

    „Der Glaube könnte als roter Faden fungieren für das Leben. Er könnte auch für einen bestimmten Verhaltenskodex mit Moralvorstellungen sorgen. In schlechten Zeiten kann der Glaube einen emotional unterstützen. Jedoch kann der Glaube auch für menschen sinnlos erscheinen und sie halten nichts von ihm.“ (Emarah, 19, Schüler)

    „Der Glaube ist etwas, woran man sich festhalten kann, egal ob etwas positives oder negatives geschehen ist. Der Glaube gibt deinem Leben einen Sinn. In Angstzuständen, in Verzweiflung und bei Trauer hilft mir der Glaube an Gott, denn ich weiß, alles was Gott macht, macht Gott bewusst. Nicht um jemandem zu schaden, sondern um zu helfen,“ (Keine Angabe)

    „An Gott zu glauben bietet einem in schweren Zeiten Halt und die Kraft weiter zu machen.Es bringt nur mir selber etwas, da die Beziehung zwischen mir und Gott nur mich etwas angeht und andere damit nichts zu tun haben oder einen Nutzen daraus ziehen können.“ (Keine Angabe, 17)

    „Nichts, obwohl der Glaube sicherlich einigen Menschen helfen kann, aber es auch viele Auseinandersetzungen auf Grund von Glauben gibt und so die Nachteile überwiegen. “ (17)

    „Also Glaube ist für mich so viel! Mein Glaube bringt mir eine Gemeinde, er bringt mir sehr viel Hoffnung, er bringt mich dazu glücklich zu sein... und noch vieles mehr...“ (Merle , 15 , Schülerin /Babysitterin )

  • Bin ich mehr wert, wenn ich Geld hab? 

    „Die Menschen bleiben immer gleich, ob reich oder arm. Jeder Mensch auf dieser Welt ist gleich viel wert, egal welche Kultur. Nationalität oder Aussehen er hat. Die eigentliche Frage müsste lauten: „Werde ich als Mensch genauso wertgeschätzt ohne, wie auch mit Geld?“ Der Wert eines Menschen bleibt, doch die Anerkennung und Wertschätzung wird von dem Geld beeinflusst, denn letzten Endes ist es Geld, was für die Menschen zählt. Sie gucken hinauf zu den reichen und Gebildeten.“ (Jasmin, 14, Schülerin)

    „Keine Summe der Welt kann den Wertigkeitsgrad eines Menschen bestimmen. Dennoch neigt das gesellschaftliche System dazu, den Menschen hinsichtlich seines Ranges oder der Höhe seines Vermögens zu bevor- oder benachteiligen. Aus religiöser Sicht betrachtet, ist jedoch kein Mensch mehr wert als der andere.“ (Maka, 18)

    „Jeder sollte sich die Frage stellen, welchen Status man Geld verleiht. Einige Menschen sind glücklich mit wenig Geld einige Personen erst mit viel Geld. Doch der Wert eines Menschen verändert sich nicht durch Geld, höchstens die Persönlichkeit und die Vernunft damit umzugehen.“ (Deniz, 18)

    „Ich denke das kommt ganz darauf an wo du „mehr“ Geld hast. An einem Ort wo das Geld, eigentlich eine geschickte Lösung um Wirtschaft zu betreiben und Menschen zu kontrollieren, höher angesehen ist als die Menschlichkeit und das Zusammenleben, wirst du mit Sicherheit mehr „wert“ sein. Doch zu welchem Preis?“ (Tim, 18, Schüler)

    „Nein! Man ist auf keinen Fall mehr wert wenn man eine größere Summe auf dem Konto hat oder viele Immobilien. Man ist etwas wert, wenn man Werte vertritt, die ein angenehmes Leben in unserer Gesellschaft ermöglichen. Höflichkeit, Toleranz oder einfach nur Respekt und Akzeptanz machen, dass ein Mensch etwas wert ist. Durch diese Sachen verdient man (für gewöhnlich) kein Geld und man braucht auch keins zu investieren, um vor Gott einen Wert zu haben.“ (Charlotte, 15)

    „Ich bin auf jeden Fall mehr wert als ich Geld habe. Man sagt ja auch man ist reich an Persönlichkeit, reich an Liebe oder oder oder. Egal wie viel Geld ich habe ich bin immer noch die Gleiche Svea, die ich vorher auch war. Geld macht mich auch nicht wichtiger, vor allem nicht vor Gott, denn vor Gott ist jeder gleich. Auf mich wird auch nicht mehr geachtet wenn ich mehr Geld hab oder ich werde auch nicht mehr beschützt. Wenn ich Leute neu kennenlerne können die ja auch nicht nur an meinem „Hallo“ erkennen, ob ich Geld habe oder nicht.“ (Svea, 14)

    „Jeder Mensch ist gleich viel wert. Egal ob jung oder alt, krank oder gesund, reich oder arm. Geld beeinflusst unser Leben täglich in direkter Weise, aber macht es uns zu einem besseren Menschen? Meiner Meinung nach tut es dies nicht, da unsere Verhaltensmuster oftmals gewahrt bleiben, d.h.: obwohl man beispielsweise im Lotto gewonnen hat sich noch gleich verhält, und somit nicht mehr wert macht.“ (Ivan, 16, Schüler)

    „Nein jeder Mensch ist so viel wert, wie sein Inneres wert ist.“ (Saheen)

    „Viele Menschen zeichnen sich aus, in dem sie zeigen was sie besitzen (teure Handys, die neuesten Markensachen, teure Handtaschen) dabei finde ich geht es mehr darum wie es in diesen Menschen aussieht. Ihre Persönlichkeiten, ihre Interessen und Hobbies interessieren mich persönlich mehr als ihr Aussehen und ihr Besitz.“ (Sarah, 18)

    „Nein, ist man nicht. Geld ist zwar etwas Schönes, etwas was einen befriedigt, jedoch kann man sich vom Geld keine grundlegenden, überlebensnotwendigen Bedürfnisse erkaufen. (Gesundheit, Liebe usw.) Man ist nicht reich, wenn man viel Geld hat, sondern wenn man gesund ist, Liebe, Wertschätzung usw. bekommt. (die Basis des psychischen Wohlstandes)“ (Keine Angabe, 17, Auszubildende)

    „Ich finde nicht dass ich mehr wert bin, wenn ich viel Geld habe. Ich bin genauso viel wert wie jeder andere Mensch auf dieser Welt.“ (Keine Angabe, 18)

    „In der heutigen Gesellschaft ist es leider so, dass Menschen mit mehr Geld oft besser behandelt werden. Ich denke Geld verschafft einem manchmal Vorteile oder einen guten Start in das Leben. Geld ist aber nicht alles und macht auch oft nicht glücklich.“ (Helena, 19)

    „Nein, das wird uns aber gern suggeriert.“ (Grit, 39, Lehrerin)

    „Ich nicht. Geld macht es mir möglich, mich in dieser Welt zu bewegen und physisch zu existieren. Ermöglichst mir materiellen Wohlstand, materielle Wertigkeiten die mir das Leben zum Teil erleichtern.“ (Keine Angabe)

    „Es kommt darauf an, für wen man mehr bzw. weniger Wert ist. Im Familienkreis und/oder engem Freundeskreis spielt Geld eine untergeordnete Rolle. In diesem Fall ist man mit viel Geld nicht mehr wert als sonst. Nichts desto trotz ist man im Alltag klar im Vorteil, wenn man mehr Geld hat, bzw. man wird in bestimmten Bereichen bevorzugt. Bspw. Im Gesundheitswesen. (Privatzahler/Kassenpatient)“ (Musa, 31)

    „Unter keinen Umständen ist man mehr wert, wenn man mehr Geld hat. Weder auf der sozialen Ebene, noch auf der Ebene der Religion. Egal welcher Religion sei es Katholisch, Evangelisch oder Muslimisch. Am Ende kommt es auf die eigenen Werte an, um sich von der Masse abzuheben.“ (Lukas, 18, Schüler)

    „Meiner Meinung nach ist man nicht mehr wert, wenn man Geld hat. Nicht auf einer sozialen oder religiösen Ebene. Am Ende kommt es immer darauf an, bei seinen eigenen Werten zu bleiben und sich nicht negativ beeinflussen zu lassen.“ (Harald, 18, Schüler)

    „Der Wert eines Menschen lässt sich an materiellen Dingen, wie z.b. an Geld messen. Mit Geld kann man allerdings beruhigt leben, ohne sich Gedanken um Finanzielles zu machen. Es ist eine wichtige Grundlage, hat allerdings nichts mit dem Wert des Menschen zu tun.“ (Aleyna, 18, Schülerin)

    „Jeder Mensch hat seine eigene Persönlichkeit, seinen eigenen Charakter, und seine eigene Art. Jede Person hat etwas was die andere Person nicht hat. Natürlich ist jede Person anders, jedoch ist keine Person mehr oder weniger wert. Und schon gar nicht wenn man Geld hat. Was ist Geld? Geld ist Papier, mehr nicht. Jedes Menschenleben ist gleichviel wert, unabhängig von allen anderen Faktoren.“ (Abhisheh, 18, Schüler)

    „Nein. Man ist nicht mehr wert nur weil man viel Geld hat. Jeder Mensch ist gleich. Egal, welches Geschlecht, welche Hautfarbe oder welchen sozialen Status man hat.“ (Joyce, 18, Schülerin)

    „Wie viel du wert bist ist absolut unabhängig davon wie wohlhabend du bist. Ein Hausmeister ist genauso viel wert wie ein Chirurg. Geld spielt dabei keine Rolle. Außerdem sind die meisten reichen Menschen abgehobener und hochnäsiger und sehen alles als selbstverständlich. Menschen jedoch, die weniger wohlhabend sind, sind meistens hilfreicher und barmherziger, weil sie wissen, wie es ist nichts zu haben. Außerdem liegen wir alle im Endeffekt im selben Grab egal ob arm oder reich.“ (Baska, 18, Schülerin)

    „Nein, ich bin nicht mehr wert, wenn ich mehr Geld hätte, weil Geld allein macht nicht glücklich und wenn man nicht glücklich ist ist man auch nicht mehr wert.“ (Johanna, 18, Schülerin)

    „Auf jeden fall NEIN! Geld ist nicht alles im Leben. Es gibt Werte wie Persönlichkeit, die einen Menschen ausmachen. Geld kann die Denk- und Handlungsweise eines Menschen nicht verändern. Es gibt Menschen mit wenig Geld, die mit ihrer Art viel mehr zur Gesellschaft beitragen als Menschen mit viel Geld.“ (Luka, 19, Schüler)

    „Ob man mehr wert ist, wenn man mehr Geld hat kommt drauf an wie man es betrachtet oder wie man sich verhält. Wenn man viel Geld aber eine schlechte Persönlichkeit hat ist man meiner Meinung nach defenitiv nicht viel wert. Aber auch nicht, wenn man das Geld nicht für gute Zwecke nutzt. Andererseits sollten/sind alle Menschen gleich viel wert. (sein)“ (Sarah, 17, Schülerin)

    „Ich bin der Meinung, dass Geld einen Menschen nicht besser macht. Jeder sollte ein gutes und reines Herz besitzen, wenn dies nicht vorhanden ist spielt es keine Rolle ob du reich oder arm bist.“ (Dilan, 17, Schüler)

    „Ich finde nicht, dass man mehr wert ist wenn man Geld hat, mit dem Geld kann ich mir keinen Charakter, Freunde oder Liebe kaufen. Was bringt einem viel Geld, wenn dich keiner mag weil man keine schöne Persönlichkeit hat? Dazu ist man nur mehr wert, weil die Leute einen ausnutzen möchten.“ (Giana, 17, Schülerin)

    „Ich bin der Meinung dass es nicht wichtig ist ob man viel oder wenig Geld hat. Man kann auch ein guter Mensch sein wenn man nicht viel Geld hat und man genauso viel wert sein wie Leute die Geld haben. Es spielt keine Rolle in dieser gesellschaft ob man viel oder wenig Geld hat, wenn du ein gutes Herz hast bist du mehr wert als alles Geld der Welt.“ (Maya, 16, Schülerin)

    „Nein, denn man stirbt nimmt man die Beliebtheit die man hat, seinen Reichtum nicht mit ins Grab. Gott beurteilt einen Menschen nicht nach Reichtum und Aussehen, sondern nach dem Charakter und seinen vollbrachten Taten im Leben.“ (Natalia, 17, Schülerin)

  • Kann ich Persönlichkeit auch so easy aufbauen wie Muskeln? 

    „Nein, die Persönlichkeit ist nicht so einfach aufzubauen wie die Muskeln. Allerdings kann man die Persönlichkeit verändern. Es ist in einigen Bereichen sehr kompliziert und ob man dieses wirklich tun möchte, muss man selbst entscheiden. Um Muskeln aufzubauen muss man hart trainieren und um die Persönlichkeit zu verändern, muss man sich selbst verändern.“ (Mersen, 14, Schüler)

    „Die Persönlichkeit macht einen Menschen aus, man kann sie nicht verlieren, so wie die Kraft seiner Muskeln. Die Persönlichkeit kann sich mit den Entscheidungen welche man in seinem Leben trifft, verändern. Während sich die Muskeln nur durch hartes Training aufbauen lassen.“ (Karim, 14, Schüler)

    „Muskeln aufzubauen ist ja nicht so leicht, aber wenn man sie immer wieder trainiert und dran bleibt, bauen sich die Muskeln auf. So ähnlich ist das auch mit der Persönlichkeit. Man muss dafür echt etwas machen. Wenn man sogar eine hohe Persönlichkeit aufbauen möchte, muss man dafür kämpfen. Insgesamt ist es nicht ganz so einfach mit der Persönlichkeit, wie mit den Muskeln. Es kommt darauf an, wie hoch die Persönlichkeit ist. Aber mit dem richtigen Willen kann man alles erreichen.“ (Sebastian, 14, Schüler)

    „Nein, bei Muskeln ist es so, dass wenn man trainiert trotzdem aufbaut auch wenn man nicht so einen starken Willen hat, aber bei Persönlichkeit beeinflussen dich all die Jahre die du gelebt hast, was du dafür tun musst. Für Muskeln muss man nur muss man nur regelmäßig zum Training gehen und Gewichte heben.“ (Serin)

    „Um eine eigene Persönlichkeit aufzubauen braucht man Jahre. Oftmals ändert sich noch ein wenig durch einschneidende Ereignisse/Erkenntnisse. Aber im Grunde sollte ich immer zu mir selbst stehen und hinter dem was ich sage bzw. tue. Denn nur die Persönlichkeit unterscheidet uns von Anderen und nicht die Muskeln o. gutes Aussehen. Sei du selbst und fühl dich wohl.“ (Keine Angabe, 19)

    „Die Persönlichkeit lässt sich nicht einfach aufbauen. Aber Persönlichkeitsentwicklung hat, genau wie der Muskelaufbau, einen längerfristigen Prozess. Zusätzlich kann man Muskeln nur unter bestimmten Voraussetzungen aufbauen, genau wie die Persönlichkeit. Beides brauch Mühe und Willen etwas zu entwickeln oder beizubehalten.“ (Keine Angabe, 17, Auszubildende)

    „Meiner Meinung nach ist Persönlichkeitsbildung wie Fitness für Gehirn und Seele, aber sie braucht einen Partner, ein Gegenüber. Nur über die Begegnung mit anderen Persönlichkeiten kann man sich selbst finden. Austausch, Gespräch, Fragen, Diskussionen führen zu Wachstum und Entwicklung.“ (Inga, 49, Lehrerin)

    „Nein, Persönlichkeit ist zum einen gegeben und wird durch externe Einflüsse, Umgebung und Glauben geprägt.“ (Keine Angabe)

    „Nein, das ist ein Prozess, bei welchem genetische Vorlagen und Umwelt und vor allem Zeit eine Rolle spielen.“ (Grit, 39, Lehrerin)

    „Nein. Persönlichkeit ist wesentlich komplexer als ein muskulärer Aufbau.“ (Keine Angabe)

    „Muskeln aufzubauen ist ein kontinuierlicher, ausdauernder Akt. Ebenso ist es mit der Persönlichkeitsentwicklung! Der Unterschied liegt nur darin, dass einem beim Muskelaufbau jemand anderes sagen/helfen kann, wie man's macht. Eine Persönlichkeit muss man selbst entwickeln(andere können natürlich Vorbilder sein)“ (Keine Angabe, 40, Lehrer)

    „Nein. Das Leben formt uns.“ (Josefine, 34, Lehrerin)

    „Um Muskeln aufzubauen braucht man ein wenig genetische Veranlagung und sehr viel Ausdauer beim Training. Um Persönlichkeit aufzubauen braucht man viel mehr. Gefühle, Gedanken, Taten die daraus resultieren, Erfahrungen und auch der Glaube prägen einen Menschen. Dazu kommt, wie der Mensch mit eben mit diesen umgeht. Ob er zu ihnen steht, für die Zukunft lernt, wie er anderen gegenübertritt... Aber auch wenn es schwerer ist die eigene Persönlichkeit aufzubauen, denke ich, dass es wichtiger ist, denn so kann man zufrieden und glücklich leben.“ (16, Schülerin)

  • Bibel oder Koran: Egal? 

    „Ich finde, das beide recht haben, also in der jeweiligen Religion. Der Islam glaubt, dass der Koran recht hat und das Christentum, dass die Bibel recht hat. Ich denke, dass man nicht sagen kann wer genau recht hat, da es was mit dem Glauben zu tun hat.“ (Anna, 16, Schülerin)

    „Die Frage lässt sich nicht objektiv beantworten, jeder der glaubt weiß nicht, also gibt es kein richtig oder falsch, nur glauben oder nicht glauben und das muss jeder tolerieren.“ (René, 18, Schüler)

    „Beide Schriften sind für die Menschen die an die jeweilige Religion glauben heilig.“ (Keine Angabe)

    „Ich habe beide nie gelesen auch keine andere heilige Schrift und glaube trotzdem an etwas – was sagt das über Glaube und Religion aus?“ (Grit, 39, Lehrerin)

    „Beide haben recht, je nach Religion/Glauben.“ (Keine Angabe)

    „Beide haben recht - in den „Schnittmengen“ aller Religionen geht es immer um das Eine: dem Göttlichen/Gott nahe zu sein/sich in Beziehung zu Gott erleben.“ (Keine Angabe)

    „Die Frage sollte mit JA beantwortet werden. Das Ziel jeder Religion sollte das friedliche Zusammenleben der Menschen als Grundaufgabe haben.“ (Martha, 42)

    „Das muss jeder für sich selbst entscheiden, sicherlich stehen in der Bibel und im Koran wahre Dinge, aber ganz sicher stimmt nicht alles, aber meiner Meinung nach geht es nicht darum ob alles in den beiden Glaubenskirchen zu 100 % stimmt, sondern darum, dass die Glaubenden glücklich mit ihrem Glauben sind, aber auch die anderen Religionen akzeptieren, denn es gibt nicht 1 richtiges Glaubensbuch, sondern viele verschiedene, in denen sicherlich viel Wahres steht, aber man deswegen nicht die anderen Glauben/-Glaubensbücher für nicht „Richtig“ abstempeln sollte.“ (Viona, 15)

    „Der ist gut: Beide! Aber natürlich mit Abstrichen.“ (Keine Angabe)

    „Ich glaube je nach Glaube findet der eine oder andere sein Buch richtig. Z.B. der Muslim, also Karim, den Koran. Und z.B. Richlove, welche Christin ist, ist es die Bibel. Jeder hat seine eigene Meinung und das ist meine Meinung.“ (Arda, 14, Schüler)

    „Der Islam und das Christentum haben die gleichen Wurzeln. Muslime und Christen glauben an den gleichen Gott. Der Koran als auch die Bibel enthalten Ermahnungen, Erzählungen von Propheten... Es gibt aber auch Unterschiede zwischen den beiden heiligen Schriften, genauso wie es auch Unterschiede im Glauben gibt. Die Schrift gilt nunmal jeweils als Grundlage des Glaubens. Deswegen ist es für die Gläubigen ganz klar: nicht egal. Ich sage schließlich nicht: Ich bin Christ, glaube aber nicht an die Bibel sondern an den Koran. Für alle die nun aber nicht Muslim/-a oder Christ/-in sind, ist es schlichtweg egal. Trotzdem könnte ein Hineinlesen in die beiden heiligen Schriften interessant sein.“ (16, Schülerin)

  • Ist wissen immer besser als glauben? 

    „Bedeutet Wissen nicht auch immer Glauben und umgekehrt Glauben immer ein Stückweit Wissen? Viel wichtiger ist es doch, offen und flexibel im Kopf zu bleiben“ (Nina, 27, Studentin)

    „Ob Wissen besser als Glauben ist kann ich nicht wirklich beantworten. Wissen ist ja das Bewusstsein von Fakten, Theorien und Regeln. Der Inhalt von Wissen kann wahr oder falsch ein, doch glauben steht in einer Beziehung zum Unterbewusstsein in dem Gefühle, Wünsche, Vorstellungen; Ideen verarbeitet werden.“ (Sonja Y., 18)

    „Meiner Meinung nach ist Wissen immer besser als glaube. Wenn man etwas ist es zu 100% und man hat keine Zweifel. Wenn man etwas glaubt dann weiß man es nicht, sondern es ist eine Vermutung die man aufgrund von Ereignissen aufstellt. Man ist sich nie sicher, ob das denn auch so stimmt, aus diesen eben genannten Gründen finde ich Wissen besser als Glaube.“ (Arashk, 17, Schüler)

    „Ich denke, dass Wissen nicht immer besser ist als Glauben. Denn wenn man Glaubt kann man es sich immer Schöner Reden als es wirklich ist. Wenn etwas weiß ist es oft die bittere Wahrheit. Das kann weh tun. Beim Glauben ist man sich nie zu 100% sicher und dieses Risiko ist für viele Menschen schön.“ (Luisa, 15, Schülerin)

    „Im religiösen Bezug nicht, weil ja Religion auf dem „glauben“ basiert und man es nicht mit dem wissen bestätigen kann.“ (Giviloc)

    „Nein, da dir der Glaube auch manchmal den besseren Weg zeigt als das Wissen.“ (Arlina)

    „Nein - beides bedingt einander im Idealfall“ (Keine Angabe)

    „Man soll zwar nicht, mit einer Gegenfrage antworten, hier kommt sie trotzdem: Was können wir überhaupt wissen? Selbst die Wissenschaft beweist, dass, dass unser Wissen weder statisch noch absolut ist. Jede hypothese kann widerlegt werden, jede etablierte Theorie angefochten werden. Doch kann man Glauben anfechten, widerlegen oder beweisen?Meiner Meinung nach wahrscheinlich nicht. Dementsprechendkann man zwei verschiedene Dinge nicht gegeneinander aufwiegen oder bewerten. In manchen Fällen kann man glauben, in anderen Fällen sollte man wissen.“ (Daria, 21, Studentin)

    „Manchmal ist es besser, wenn man etwas genau weiß. In diesen Situationen kann man sich vollkommen sicher sein. In anderen Situationen ist es aber wichtig, dass man auf sein Inneres hört. Der Glaube kann helfen sich trotzdem sicher zu sein etwas richtiges zu tun. Dies hilft beispielsweise, wenn man keine Antwort durch Wissen finden kann.“ (Inen, 28, Psychologin)

    „Nein. Wenn man aus seinem Glauben heraus extremistische Positionen vertritt und daraus menschen-/lebens-feindlich handelt (im schlimmsten Fall sogar im Namen Gottes) dann wäre z.b. „Wissen“ um die eigene Relativität vorzuziehen. Für mich persönlich ist daher ein reflektierter, wissender Glaube, der trotzdem nicht weniger inniglich und tragend ist, erstrebenswert!“ (Keine Angabe, 40, Lehrerin)

    „Das Wissen ist begrenz, der Glaube unendlich. Ist es nicht auch manchmal besser Antworten nicht direkt zu wissen und sich dann auf das zu stützen zu können was man glaubt?! Der Blick auf das Leben ist nicht so eingeschränkt.“ (Lena, 28, Lehrerin)

    „Wissen ist nicht unbedingt immer besser als Glauben. Man kann nicht alles mit Wissen oder Wissenschaft beantworten, da man einfach an gewisse Sachen glauben muss. Die Wissenschaft kann auch nicht alles beantworten und somit klammern sich Menschen an den Glauben der ihnen hilft es zu verstehen.“ (André, 18, Schüler)

    „Wissen sorgt für Klarheit. Glauben für Unklarheit, dennoch ist glauben beim Suchen wie dem Glauben an eine bessere oder gerechtere Welt hoffnungsschaffend. Wissen über die bloßen Fakten entmutigt, also Wissen ist nicht immer besser.“ (Timon, 17, Schüler)

    „Ich finde, dass wissen besser ist als glauben, weil man mit Gewissheit erstens einen klaren Verstand hat und zweitens keine offenen Fragen entstehen.“ (Mehak, 17, Schüler)

    „Was heißt besser? Ich finde wissen ist nicht IMMER besser als glauben, aber da ich dem Wissen mehr vertraue als dem Glauben finde ich es persönlich OFT besser. Ich habe aber auch einige Personen bemerkt bei denen es anders ist und man sieht deutlich, an ihnen, dass glauben für sie besser ist als wissen. Deswegen ist beides besser, da es ganz von der Person abhängt.“ (Gülyaren, 18, Schüler)

    „Nein, manchmal meint das Hirn nur zu wissen, das Herz aber glaubt beständig.“ (Josefine, 34, Lehrerin)

    „Wissen erklärt einen Großteil der Welt. An ihm richten wir unser Leben aus. Wir löschen zB nicht brennendes Öl mit Wasser, weil wir wissen, dass es eine Stichflamme geben wird. Doch wäre es nicht ernüchternd, könnte man alles wissen? Braucht man nicht einen Sinn für das, was man tut sowie Hoffnung und Vertrauen? Unsere Gefühle und Gedanken lassen sich nicht als Formel schreiben. Etwas nicht zu klar wissen, lässt Gespräche zustande kommen. Der Glaube zeigt neue Sichtweisen. Glücklich ist also der, der weiß, wann was gut ist (weil beide wichtig sind).“ (16, Schülerin)

  • Ist es Gott egal, was in meiner Heimat Syrien passiert? 

    „Gott ist nicht egal was in meiner Heimat passiert. Die Leute die dort jeden Tag sterben, finden ihre Gerechtigkeit nach dem Tod und die Schuldigen werden auch dafür bestraft am Tag der Abrechnung.“ (Keine Angabe)

    „Anstatt Syrien ist es die Türkei. Ich glaube, dass es Gott nicht egal ist, was in der Türkei passiert. Erdoğan macht die Demokratie kaputt und Gott ist es nicht egal. Da Erdoğan die Vollmacht hat, könnte Gott keine andere Möglichkeit wählen als ihn erkranken zu lassen, was auch passiert ist, aber er kann nicht alle Menschen die Erdoğan wählen, erkranken lassen, da sie ansonsten keine schlimmen Sachen machen. Gott lässt Menschen nicht ohne Grund erkranken und ihm ist es nicht egal, was passiert, er kann einfach nicht mehr machen.“ (Sem, 14, Schüler)

    „Ich finde Gott prüft die Menschen indem er sieht wie sie mit so einer Situation umgehen und wie stark ihre Geduld ist.“ (Ibrahim)

    „Dazu (an Ibrahim) möchte ich hinzufügen, dass er mit diesen Schmerzen sehr viele Sünden verzeiht.“ (Egzon)

    „Gott ist nichts egal“ (Keine Angabe)

    „Nein, er leidet mit den Menschen. Der Mensch, geschaffen von Gott als Ebenbild seiner selbst besitzt einen freien Willen. Dieser macht unser Leben lebenswert, ermöglicht es aber dummen Menschen auch viel Unheil anzurichten.“ (Josefine, 34, Lehrerin)

    „Gott ist es nicht egal. Allerdings hat er uns die Freiheit gegeben in unserem Leben das zu tun, was wir tun möchten. Das muss nicht immer gut sein... manche verursachen Schreckliches. Doch ebenso gibt es Menschen, die von Gott gesandt sind um Gutes zu bewirken und Situationen zu verbessern. Auf sie sollten wir unsere Hoffnung setzen. Aber genauso können auch wir etwas verbessern. Das Wichtigste dabei ist: Heute, sofort, im Jetzt... anfangen.“ (16, Schülerin)

  • Wie finde ich das Paradies ohne Google Maps? 

    „Diese Frage ist meiner Meinung nach ganz einfach zu beantworten. Das Paradies muss nicht unbedingt ein Ort sein. Das Paradies für einen selbst kann auch eine Person sein, die man liebt. Wenn man mit dieser Person zusammen ist, dann sind Sachen wie Google Maps, Instagram und Whatsapp einem völlig egal. Für sein eigenes Paradies brauch man kein Handy, da man sein eigenes Paradies gefunden hat. Und somit alles andere uninteressant ist.“ (Majken, 15)

    „Jeder Mensch muss irgendwann sterben. Wenn man stirbt, entscheidet Gott, ob wir in den Himmel oder in die Hölle kommen, indem er auf unser Leben zurückschaut und guckt, wie viele gute und schlechte Taten wir vollbracht haben. Somit muss man, wenn man den Himmel ohne Google Maps finden will, keine Sünden begehen oder andere schlechte Taten tun, sondern nur Gute, damit man, wenn man stirbt in den Himmel kommt.“ (Luca Justin, 14, Schüler)

    „Man hat Paradies Vorstellungen in Kopf und es wird nachdem erreicht oder auch nicht erreicht, je nach dem Tod, ob das Leben für Gott gut oder schlecht war . Während des Lebens ist die Erde unser Paradies und Google Maps hilft uns, um sich im Paradies nicht zu verlieren.“ (Jakob, 17, Schüler)

    „Das Paradies wird man auf Google Maps nicht finden, da sich meiner Meinung nach das Paradies nicht auf der Erde befindet. Man erreicht das Paradies erst nach dem Tod, in den meisten Religionen. Das Paradies findet man nicht einfach so, man kann jetzt nicht auf die Suche gehen und das Paradies suchen.“ (Dogan, 17, Schüler)

    „Bei Google maps findest du kein Paradies. Aber wenn du es findest, kann es beim Dauerlauf Schuhe herstellen, spazieren gehen, sauber machen, lesen, Freunden… finden.“ (Martin, 67, Pensionär)

    „Man findet es indem man Gott gehorcht und die Verbote einhält. Man sollte Freundlich gegenüber den Mitmenschen sein.“ (Serin)

    „Für jeden Menschen ist das Paradies ein anderer Ort & etwas womit jeder Mensch etwas anderes verbindet. Je nachdem was für den Menschen das Paradies ist wird auf sein Herzhören & und jeder kann sein Paradies da aufbauen wo es nach seiner Meinung nach richtig ist.“ (Luisa, 16)

    „Es wird auf uns zukommen“ (Keine Angabe)

    „In dem ich mich auf die Suche mache durch eine/mehrere Praktiken, die mir das Paradies erlebbar machen- in mir, um mich, durch mich.“ (Keine Angabe)

    „Augen auf! (und mal nicht auf den Bildschirm/auf das Handy gucken)“ (Keine Angabe, 40, Lehrer)

    „Die Frage ist meiner Meinung nach komisch formuliert. Finden Sie denn immer alles mit Google Maps. Ihre Liebe, Gefühle, Gedanken, Selbstbewusstsein und Glaube. Das Paradies kann man nicht finden, sondern erlangen, denn sonst könnte jeder dort reingehen. Entweder glaubt man an das Paradies oder man glaubt nicht daran.“ (Jonathan, 18, Schüler)

    „Meiner Meinung nach ist das Paradies eine Sache, die mit dem Glauben zu tun hat. Man kann normale Orte und Gebäude bei Google Maps finden. Doch das Paradies, ist auch nicht für jeden sichtbar. Um ins Paradies zu kommen sollte man gute Taten vollbracht haben und um überhaupt ins Paradies kommen zu können, sollte man vorher gestorben sein um dort weiter zu leben.“ (Ashley, 16)

    „Ich hoffe sehr, dass Google Maps mir niemals mein Paradies abnehmen wird. Denn mein Paradies ist ein Ort voller Bücher, Freunde, Kollegen, ein schöner Garten und Wein.“ (Keine Angabe, 31, Verwaltung)

    „In dem ich mich darauf einlasse. Ich lebe im Paradies.Ich hab´eine tolle Familie, wir sind gesund. Ich liebe meinen Beruf, ich kann jeden Abend gesättigt schlafen und morgens erholt aufstehen. Gott ist bei mir- ich bin bei Gott. Ich lebe im Paradies.“ (Josefine, 34, Lehrerin)

    „Man muss das Paradies ohne Google Maps finden, denn mit geht es nicht. Zu oft hindert das Handy sogar dabei. Mit dem Paradies assoziiert man schöne Dinge. Doch das Paradies muss kein Ort sein. Ich denke, dass für einen gläubigen Menschen doch schließlich die Beziehung zu Gott eine der schönsten und wichtigsten Dinge ist. Also finden wir das Paradies in der Beziehung mit Gott und in allem, was er uns schenkt: in der Gemeinschaft mit Anderen, wundervollen Momenten, Beziehungen, dem Gebet...“ (16, Schülerin)

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